Wien MuseumUhren­museum

Bergwerksuhr

Diese Uhr, das Abschiedsgeschenk an einen mährischen Oberbergrat, zeigt den Schnitt durch ein Kohlebergwerk. Zur halben und zur vollen Stunde schiebt ein Bergmann einen Förderwagen in den Stollen, während im Hauptschacht die Kohlewagen auf und ab fahren.

  • Hersteller: Karl Morawetz
  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1891

Inv.Nr. U3100

Bilderuhr

Kammspielwerk mit zwei Melodien; zwei Bewegungsautomaten

Die Wasserbewegung wird durch die Rotation gedrehter Glasstäbe simuliert. Für die Wasserfälle, den Mühlbach und das Mühlrad gibt es zwei verschiedene Laufwerke.

  • Hersteller: Carl Ludwig Hoffmeister (Maler)
  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1833

Inv.Nr. U3054

Bilderuhr mit Karl I. vor seiner Hinrichtung

Kammspielwerk mit zwei Melodien

  • Hersteller: Vogel (Maler)
  • Ort: Österreich
  • Jahr: um 1830

Inv.Nr. U2553

Bilderuhr mit Pater Haspinger, Andreas Hofer, Josef Speckbacher

Kammspielwerk mit drei Melodien

  • Hersteller: V. Kreuzer (Maler)
  • Ort: Österreich
  • Jahr: um 1820

Inv.Nr. U136

Bodenstanduhr

Stundenzeiger, dahinter bemalte Holz- schnitzereien (Apostelfiguren)

Stundenschlagwerk mit Verbindung zum Bewegungsautomaten Das Zeichen für die Viertelstunden erfolgt durch Hammerschlag auf die kleine Glocke, die Hammerschläge für die vollen Stunden werden von den zwölf Figuren im Vorbeigehen auf die große Glocke abgegeben.

  • Ort: Österreich
  • Jahr: um 17. Jh

Inv.Nr. U985

Figurenuhr ›Augenwender‹

  • Ort: Österreich
  • Jahr: um 1820

Inv.Nr. U2

Figurenuhr ›Augenwender‹

  • Ort: Österreich
  • Jahr: um 1820

Inv.Nr. U3064

Flötenuhr

Zwölf Melodien

Diese Bodenstanduhr besitzt ein Spielwerk für zwölf Melodien, die durch ein seitliches Verschieben der Walze aufgerufen werden können.

  • Ort: Schwarzwald (Deutschland)
  • Jahr: um 1880

Inv.Nr. U1049

Flötenuhr

Holzräderwerk, sechs Melodien

Während die Musik spielt, bewegen sich die Figuren, und die beiden Zirkuspferde laufen im Kreis.

  • Ort: Aus Schloss Mittersill (Österreich)
  • Jahr: um 1780

Inv.Nr. U1065

Flötenuhr

Drei Melodien

Die Flötenuhr ist eine Symbiose aus Zeitmesser und kleiner Orgel, die zu vorgegebenem Zeitpunkt Musik erklingen lässt, gesteuert durch eine Stiftwalze. Mit einem Blasebalg wird ein Luftdruck erzeugt, der dann über Stifte und Brücken die verschiedenen Pfeifen zum Ertönen bringt. Wiener Flötenuhren zeugten von hoher Qualität und waren um 1800 ein begehrter Exportartikel.

  • Hersteller: Anton Bayer
  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1815

Inv.Nr. U3066

Flötenuhr

Spielwerk für zwei Melodien.

  • Hersteller: Emilian Wehrle & Co.
  • Ort: Schwarzwald (Deutschland)
  • Jahr: um 1870

Inv.Nr. U1126

Gambrinus-Uhr

Automat

Alle fünf Minuten schenkt Gambrinus aus der Flasche nach, trinkt und schließt dabei die Augen.

  • Hersteller: Anton Häckler
  • Ort: Vöhrenbach (Schwarzwald / Deutschland)
  • Jahr: um 1875

Inv.Nr. U228

Harfenuhr

Der durchbrochen gearbeitete Teil fungiert als Schallgitter, das Werk ist typisch für Zeitmesser, die von Kastenschnitzern hergestellt wurden.

  • Ort: Schwarzwald (Deutschland)
  • Jahr: um 1790

Inv.Nr. U1052

Kommodenstanduhr

Das Zifferblatt befindet sich im Mast des Bootes; gemeinsam mit einem Gegengewicht im Uhrgehäuse dient das Boot als Pendel.

  • Hersteller: Johann Ratzenhofer
  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1840

Inv.Nr. U3482

Kommodenstanduhr

  • Ort: Österreich
  • Jahr: um 1820

Inv.Nr. U3107

Kommodenstanduhr

Automat (Springbrunnen)

Kammspielwerk mit zwei Melodien

  • Ort: Österreich
  • Jahr: um 1800

Inv.Nr. U3642

Kommodenstanduhr (Schwebeuhr)

  • Ort: Frankreich
  • Jahr: um 1890

Inv.Nr. U603

Kommodenstanduhr mit Rotationspendel

Aufgrund des Rotationspendels, das von einem Zeiger im Kreis bewegt wird und dessen Umdrehungsdauer den Ablauf des Räderwerks reguliert, funktioniert die Uhr völlig geräuschlos.

  • Ort: Frankreich
  • Jahr: um 1880

Inv.Nr. U604

Kuckucksuhr mit Wachtelruf

Der mit dem Schlagwerk gekoppelte Ton- und Bewegungsautomat besteht aus mehreren verschieden langen Holzpfeifen mit je einem Blasebalg darüber. Ein Gestänge ermöglicht die Bewegung von Schnabel und Flügeln.

  • Hersteller: Gordian Hettich
  • Ort: Furtwangen (Schwarzwald / Deutschland)
  • Jahr: um 1870

Inv.Nr. U3065

Perpetuum-mobile-Uhr

Dieser Zeitmesser war seinerzeit ein viel beachtetes Schaustück in der Auslage der Wiener Uhrmacherwerkstatt Voggenberger. Die Kugeln wirken als Antriebsgewicht über das Schaufelrad und werden über einen Aufzug im Turm immer wieder in das Schaufelrad zurückgebracht. Das Weiterschalten des Aufzugs wird von einem im Sockel verborgenen Federzugwerk veranlasst.

  • Hersteller: Johann Voggenberger
  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1920

Inv.Nr. U113

Rahmenuhr

Kammspielwerk mit drei Melodien

Um 1815 entstand eine neue Form von Wanduhr, die, ›gerahmt‹ und an der Wand montiert, ›Rahmenuhr‹ genannt wurde.

  • Hersteller: Franz Schiessel
  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1815

Inv.Nr. U2909

Standuhr

Brocothemmung Zeitmesser mit solch schweren, kompakt gearbeiteten Steingehäusen fungierten als Kaminuhren.

  • Hersteller: Johannes Hartmann
  • Ort: Berlin (Deutschland)
  • Jahr: um 1840

Inv.Nr. U339

Standuhr

›Fliegendes‹ Pendel

  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1880

Inv.Nr. U671

Stockuhr

Kammspielwerk mit zwei Melodien

  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1850

Inv.Nr. U3282

Stockuhr

Automat: ›Holzfäller‹

Uhr mit Bewegungsautomat: Ertönt das Schlagwerk, betätigen zwei Figuren die Säge, eine dritte spaltet das Holz.

  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1825

Inv.Nr. U3091

Stockuhr

Automaten: ›Wasserspeier‹, ›Schmied‹

  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1830

Inv.Nr. U226

Stockuhr

Kammspielwerk ›Radetzky-Marsch‹

Die einzelnen Zungen des Stahlkamms werden von Stiften auf einer Walze angerissen.

  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1840

Inv.Nr. U92

Stockuhr

Kammspielwerk ›Marseillaise‹

Die Uhr hatte früher ein anderes Spielwerk, das – sicherlich im Zusammenhang mit dem Revolutionsjahr 1848 – später ausgetauscht wurde.

  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1840

Inv.Nr. U90

Zimmerorgel

Die Zimmerorgel hat einen dazugehörigen Walzenkasten und insgesamt 11 Walzen, auf denen jeweils ein Musikstück in Form von Metallstiften und -brücken gespeichert ist. Das hier gespielte Stück ist ein Straußwalzer

  • Hersteller: Johann Christian Seyffert
  • Ort: Wien
  • Jahr: um 1850

Inv.Nr. U3203